Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

Wir über uns:

Der Frauenbund St. Erasmus wurde am 25. November 1933 von etwa 25 Frauen gegründet.
Erste Vorsitzende wurde Berta Baumann.
Ihre Erinnerungen an die Anfangszeit:
"Für uns kam keine gute Zeit. Wir hatten Schwierigkeiten mit den Nazis. Alles mussten wir uns erkämpfen. Aber dann war der Krieg aus und wir machten in den nächsten Tagen gleich eine Wallfahrt, aber nicht mit dem Bus, sondern mit dem Lastwagen der Firma Mack. Danach konnten wir arbeiten und unseren Glauben im Gebet und in guten Taten festigen. Wir machten Kurse im Nähen und Kochen, haben für neue Kirchenfenster gespendet, den Autokauf für die Krankenschwester unterstützt, eine Kommunionbank gekauft, die Kirchenbänke mit finanziert, für den Kirchenbau uns finanziell engagiert und vieles mehr."

Für die Frauen war es damals wichtig, sich regelmäßig zu treffen, um religiöse, kirchliche und alltägliche Probleme zu besprechen - und auch um miteinander zu feiern!

Die katholische Frauenbewegung, die um die Jahrhundertwende ihren Anfang nahm, hatte damals das Ziel Frauen zu motivieren, sich an den gesellschaftlichen Veränderungen zu beteiligen und nach Lösungen zu suchen.

Im Lauf der Zeit ergaben  und ergeben sich die Aufgaben durch das aktuelle Zeitgeschehen in Kirche und Staat: das Konzil der Kirche in den 70er Jahren, die Umbrüche in den 70er und 80er Jahren.

Für viele Initiativen war der Frauenbund St. Erasmus die treibende Kraft:
- Ökumene in Wernau: Erste Begegnung war die Lichtmessfeier 1967 im Erasmussaal:
   Toni Hanninger lud Hildegard Wagner ein - daraus entstanden u. a.
-  der ökumenische Weltgebetstag unserer Kirchengemeinden;

- Gründung der Arbeitsgemeinschaft
   "Sprachhilfe für ausländische Kinder" 1973;
- Gründung der Behindertengruppe 1978;
- Gründung des Deutsch-Türkischen Frauenkreises 1981;
- Gründung des Besucherkreises im Altenheim 1984;
- die ersten Narrenumzüge
und noch so einiges im Hintergrund.

Alle Gründungen bestehen bis heute!!!

Fest stehende jährlich wieder kehrende Höhepunkte sind z. B.
- die Lichtmessfeier,
- der ökumenische Weltgebetstag,
- das Bundesfest am 2. Juli gemeinsam mit FB St. Magnus
- Einkehrtage ...

Vorstandsfrauen seit der Gründung:

Berta Baumann, Gründungsmitglied und 33 Jahre Vorsitzende.

Toni Hanninger, 24 Jahre Vorsitzende und Seele und Motor für viele Initiativen in ihrer Zeit und, wenn gewünscht, mit gutem Rat und vorausschauenden Gedanken für den FB da.

Brigitte Hauber gab nach 12 Jahren ihre Leitung an ein "junges" Leitungsteam weiter.

Wir verdanken diesen Frauen mit ihren jeweiligen Mitarbeiterinnenkreisen sehr, sehr viel und sind dankbar, dass sie uns auch weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehen!

Heute ist der FB ein den Aktualitäten und Problemen unserer Zeit in Kirche und Staat ein aufgeschlossener Verband, wobei wir unsere traditionellen Wurzeln immer wieder überdenken.

Durch unser soziales Engagement und unsere solidarische Einstellung unterstützen wir vor allem andere caritative Gruppen: in Wernau, dem weiteren Umkreis, bis nach Brasilien, Afrika und Indien. Erlöse aus Aktionen und vereinzelte Zuwendungen werden ausnahmslos als Spenden weiter gegeben.

Auch Weiterbildung durch Info-Veranstaltungen und besinnlich-meditative Zeit durch Einkehrtage bieten wir unseren Frauen. Frauen und Männer sind immer wieder eingeladen mitzumachen: in Form von regelmäßigen gemeinsamen thematisch orientierten Spaziergängen, einem Tee- oder Filmabend oder einem Erlebnismorgen z. B.: "Wie entsteht eigentlich ein Springerle?" mit Eigeneinsatz!
Planen, gemeinsam Kranzen, basteln für den sehr beliebten jährlich am 1. Advent statt findenden Adventsbazar - auch hier finden sich so manche Gemeinsamkeiten und neue Kontakte!

Auch sind wir ökumenisch schon lange Zeit aktiv, z. b. durch den Weltgebetstag - früher der Frauen - heute schon lange für alle Interessierten offen, den wir alle drei Jahre Feder führend gestalten (unter Mitwirkung unserer Schwesterngemeinden St. Magnus und der ev. Gemeinde Johannes) und das monatliche Friedensgebet.

Diese Aufzählung ist lange nicht vollständig: es fehlt noch so einiges, das in unseren folgenden aktualisierten Seiten nachgelesen werden kann!

Natürlich sind wir ständig auf der Suche auch jüngere Frauen für unseren Verband zu begeistern: welche Interessen haben sie, Probleme, wo könnten wir Lösungsvorschläge anbieten.

Rückmeldungen aller Art sind herzlich willkommen!





40 Jahre Ökumenischer Weltgebetstag
Rede unserer Ehrenvorsitzenden Toni Hanninger zum 40. ök. WGT der Frauen

Liebe Frauen, liebe Freundinnen aus unsere 3 Kirchengemeinden!

Ein Kernsatz beim letztjährigen ök. Adventsgottesdienst vo Fr. Pfarrerin Waldmann hieß: "Wer hätte das gedacht!" Dann folgte eine Reihe von Aufzählungen: gemeinsame Gottesdienste und Aktionen zu verschiedenen Anlässen, Bibelgespräche innerhalb unserer Kirchengeminden. Heute möchte ich dieser Reihe noch eine wichtige hinzufügen: den Weltgebetstag der Frauen - seit 1969 - über 40 Jahre gelebte Ökumene in unseren Kirchen, in unserer Stadt, hier in Wernau, und darüber dürfen wir uns freuen!

"Unser Heute ist aus dem Gestern erwachsen
 und unser Morgen lebt schon heute." (Hanna Renate Laurien)

Dieses Gestern war 1967
Noch vor der Aufbruchstimmung des Konzils begeistert und als Vorsitzende des Frauenbundes von St. Erasmus habe ich die damalige und langjährige Vorsitzende des ev. Frauenkreises, Fr. Hildegard Wagner, zur Lichtmessfeier hier in den Saal eingeladen: Und sie ist gekommen! Dafür bin ich ihr heute noch dankbar!
Die Zeit bis zum ersten gemeinsamen Weltgebetstag 1969 nützten wir mit gegenseitigen Einladungen zu Gesprächen und Gebet. Konnten anfänglich wenige Frauen diesen Weg mitgehen, doch mit der Zeit wuchs das Bewusstsein und es wurden immer mehr. Am 7. März 1969 feierten wir dann den ersten gemeinsamen Weltgebetstag, zu dem wir auch unsere Frauenbundsschwestern von St. Magnus eingeladen haben. Das Thema hieß:

"Lasst uns eins werden in Christus".

Die Vorbereitungen zu den nun jährlich stattfindenden Weltgebetstagen fanden lange Zeit im ev. Pfarrrhaus statt und hier sind wir uns - evangelische und katholische Frauen - im Gebet und Gespräch - näher gekommen.

An die damaligen Pfarrersfrauen Fr. Inge Fischer und Fr. Ursula Sonn denke ich noch dankbar zurück!

Wir müssen uns auch fragen: Wer von uns würde sich denn so intensiv mit dem Schicksal von Frauen befassen, wenn es den Weltgebetstag nicht gäbe!? Informiertes Beten - betendes Handeln, das ist die Intention dieser Tage und zugleich auch die größte weltweite Bewegung von Frauen initiiert und getragen!

Die Ökumene ist nun an ihrem Anfangsort zurückgekommen
"Die Vergangenheit kann man betrachten,
 die Zukunft kann man tun!"

Für diese Zukunft wünsche ich uns allen Gottes Segen, Mut, Ausdauer und auch Geduld, um das zu tun, was der Apostel Paulus sagt: "Geht nicht an den Aufgaben vorbei, die die Zeit euch stellt."


Das neue Friedensgebet des KDFB

Gott, der du uns Vater und Mutter bist,
zu dir beten wir als Frauen in Familie und Beruf,
in Freundschaften und Nachbarschaften,
in Kirche und Gesellschaft.

Mit dir wollen wir unsere Wege gehen,
dich wollen wir preisen, damit dein Reich komme
und dein Name groß werde in Nord und Süd, in Ost und West.

Dein Geist und deine Wahrheit erfülle uns, dass wir unsere Verantwortung erkennen und die Kraft finden, die Welt zu gestalten.

Unsere Schwester und Fürsprecherin sei Maria, die Mutter deines Sohnes.

Unter ihren Schutz stellen wir alle Mädchen und Frauen
und unseren Katholischen Frauenbund.

Lass uns eine Gemeinschaft sein, durch die die Kirche erneuert wird
und die Menschen deine Gegenwart erfahren.

Nimm unsere Verstorbenen auf in dein ewiges Leben.
Segne uns und schenke uns deinen Frieden.

Amen